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Nach Ende des Spiels
Nach dem spektakulären Overtime-Krimi zwischen den Los Angeles Rams und Buffalo Bills sind die Emotionen offenbar endgültig übergekocht. Rams-Left-Tackle Alaric Jackson schlug Bills-Outside-Linebacker Bradley Chubb nach dem 37:34-Erfolg Buffalos ins Gesicht.

Die Szene ereignete sich nach Abpfiff auf dem Spielfeld. Jackson befand sich in der Nähe der Mittellinie und tauschte gerade sein Trikot mit Bills-Defensive-Lineman Deone Walker, als Chubb offenbar etwas in Richtung des Rams-Spielers sagte. Jackson ging daraufhin auf Chubb zu und schlug mit der rechten Hand zu.
Jackson hatte zu diesem Zeitpunkt seine Schulterpolster und sein Trikot bereits ausgezogen, während Chubb noch seine komplette Spielkleidung trug. Nach dem Schlag griff Rams-Tight-End Colby Parkinson ein und zog seinen Teamkollegen von Chubb weg.
Der Bills-Verteidiger ließ sich nach eigener Aussage bewusst nicht auf eine weitere Auseinandersetzung ein. "Es sind einfach Emotionen, wisst ihr, was ich meine? Es war ein emotionales Spiel. Es war ein enges Spiel", erklärte Chubb anschließend. "Und sie erwischen immer den zweiten Mann. Also habe ich ihn schlagen lassen. Meine Teamkollegen haben mich dann zurückgehalten und ich bin einfach ruhig geblieben."
Auch auf weitere Nachfragen wollte Chubb die Situation nicht eskalieren lassen. "Wie gesagt, es war ein emotionales Spiel. Die Gemüter sind hochgekocht. Aber es ist, wie es ist. Wir haben es abgehakt und konzentrieren uns auf nächste Woche."
Auf die Frage, wer genau zugeschlagen habe, verwies Chubb auf die vorhandenen Aufnahmen. "Jemand hat zugeschlagen, aber es ist nicht meine Aufgabe zu sagen, wer. Da draußen sind Kameras. Ich weiß nur, dass ich bereit für nächste Woche bin."
Ob Jackson ihn tatsächlich getroffen habe, wollte Chubb ebenfalls nicht konkret beantworten. "Ich bin einfach bereit für nächste Woche. [...] Ihr seht, ich lächle, ich bin bei meinem Team. [...] Ich werde nächste Woche bereit sein."
nkr